Gartentipps 2018/09

 

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Gartentipps September 2018


Staudenhibiskus (2)

Auswahl verschiedener Sorten Staudenhibiskus

Liebe Staudenfreunde,

im August haben wir Ihnen bereits unseren liebsten Neuling, den Staudenhibiskus, vorgestellt. Heute folgt der zweite Teil zu diesem grandiosen Gartenschatz. Wir informieren Sie zu Standort, Überwinterung sowie Pflege und Düngung des Staudenhibiskus.

Standort
Der Standort für unseren Staudenhibiskus sollte möglichst sonnig und warm gewählt werden. Je mehr Sonne und Wärme den Pflanzen geboten werden kann, desto eher beginnen sie zu blühen. Also suchen Sie am besten einen Platz vor der Hauswand an der Südseite, eine Mauer mit Westausrichtung oder ähnliches. Natürlich geht auch einfach ein sonniger Platz im Beet oder im Rasen. Mein Tipp: eine wärmeabstrahlende Umgebung ist für einen frühen Blütenansatz wichtig. Besonders in höheren Lagen sind sonnige und warme Plätze entscheidend für einen zeitigen Blütenansatz.

Pflege
Der Hibiskus benötigt grundsätzlich nur Wasser, Nährstoffe und Sonne. Eine Gabe Langzeitdünger im April, einen sonnigen Standort im Garten oder auf der Terrasse und während der Wachstumsphase ausreichend Wasser. Die Wachstumsphase beginnt ab dem Zeitpunkt, wenn der Hibiskus austreibt und endet, wenn er die restlichen Knospen aufgrund von Kälte im Herbst abwirft. Mit Schädlingen gibt es keine Probleme. Das liegt wahrscheinlich am relativ hohen Anteil von Vitaminsäuren in der Pflanze.

Überwinterung
Wie andere Stauden auch, ist der Hibiskus winterhart. Sie dürfen ihn ganz normal im Gartenboden draußen überwintern. Hibiskus im Kübel würde ich zumindest an die Hauswand oder unter ein Vordach rücken, um auf der sicheren Seite zu sein. Alternativ kann man aber auch eine Noppenfolie um den Kübel packen (denken Sie an den ersten Teil, ich habe die Pflanze sogar ohne Schutz im Topf überwintert). Die Pflanzen werden während der Überwinterungsphase nicht gegossen! Erst mit Beginn des Austriebes Ende Mai darf wieder großzügig gewässert werden.

Düngung
Staudenhibiskus hat aufgrund der großen Blüten und seines schnellen Wuchses einen hohen Nährstoffbedarf. Je nach Alter und Größe der Pflanze werden zwischen 20 und 50 Gramm Langzeitdünger benötigt. Grundsätzlich darf natürlich jeder seinen „Lieblingsdünger“ verwenden, aber ich habe die besten Erfahrungen mit mineralischem Langzeitdünger gemacht. Die Mineralien sind kräftiger und nährstoffhaltiger als andere Dünger. Durch die Kunstharzhülle des Düngers werden die Nährstoffe genau in den Dosen abgegeben, die die Pflanze in der Lage ist aufzunehmen. Wird gegossen und es ist warm, wird besonders viel Nährsalz abgegeben, da genau dann die Pflanze am besten alle Nährstoffe aufnimmt.

Das waren meine Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich bei meiner recht intensiven Auseinandersetzung mit diesen fantastischen Pflanzen gesammelt habe. Ich gebe sie gern an Sie als frischen oder künftigen Besitzer eines Hibiskus weiter.

Eines noch zum Schluss: Wer einmal mit Hibiskus anfängt, der hört nicht mehr auf. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrem Staudenhibiskus einen schönen, goldenen Herbst.

Und hier die versprochene Überraschung:
Die Vorstellung des Staudenhibiskus in unserem 5-minütigen Kurzfilm.

Gern auch in noch besserer Bildqualität auf YouTube

Viele Grüße
Ihr Gärtnerteam von Klenart-Stauden aus Erfurt

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