Gartentipps 2018/06

 

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Gartentipps Juni 2018


Rittersporn

Liebe Staudenfreunde,

Wer kennt ihn nicht: den kräftigen und großen Rittersporn. Das leuchtende Blau aufgereiht an hunderten Blüten. Ein echter Blickfänger in unseren Gärten. Schon zu Omas Zeit in alten Bauerngärten stellte er zu seiner Blütezeit alle anderen Pflanzen in den Schatten. Und diese Blütezeit ist bekanntlich zweimal im Jahr, wenn nach der ersten Blüte umgehend zurückgeschnitten sowie gedüngt wird. Aber warum erfreute dieser Gartenschatz damals ausdauernd über Jahre und heute, ja, heute ist der Rittersporn meist spätestens nach zwei Jahren verschwunden?

Der hohe Staudenrittersporn

Bild: Der hohe Gartenrittersporn (Delphinium elatum)

Hoher Gartenrittersporn (Delphinium elatum) wird seit vielen Jahrhunderten durch intensive Zuchtarbeit verändert. Ob neue Farben, Wuchshöhen, regelmäßiges Nachblühen (Remontieren), schneller Wuchs oder Resistenz gegen Krankheiten. Es wurde und wird an diversen Zuchtzielen gearbeitet. In Mitteldeutschland war es bis zur Wende üblich, Rittersporn durch Teilung oder Saatgut aus erster Generation zu vermehren. Mit der Wende kam im Gartenbau ein Wandel. Eigene Zuchtlinien aus Mitteldeutschland galten nun als veraltet, in den Schatten gestellt oder aufgrund des Arbeitsaufwandes als nicht mehr zeitgemäß.

Aus Mittelamerika hielten bei uns Samenzuchtlinien der Pazifik-Rittersporne (Delphinium x Pacific Serien) Einzug. Bei diesen Pflanzen war das Zuchtziel “Schnelllebigkeit“ oberste Priorität – getreu dem Motto: „Was lange hält bringt kein Geld“. Diese Pflanzen sind für den Gärtner durchaus lohnenswert. Ich säe die Samen zeitig im Frühjahr aus und bereits im Sommer kommen diese Rittersporne zur Blüte und können vermarktet werden. Ihr Nachteil liegt auf der Hand: So schnell, wie die Pflanzen blühen, so schnell können sie auch wieder verschwinden. Die Pflanzen wurden vorrangig auf schnelle Blüte und nicht auf Langlebigkeit gezüchtet. Außerdem darf man ihre Herkunft nicht vergessen. Die ursprünglichen Pflanzen, aus denen gezüchtet und das Saatgut gewonnen wird, stammen aus einem deutlich milderen Klima.

Aus diesen Gründen arbeiten wir seit einigen Jahren wieder mit heimischen Sorten und Saatgut. Hermann Oehring, ein ausgemachter Liebhaber des Hohen Gartenrittersporns, selektiert seit Jahren potenziell ausdauernde und gesunde Sämlinge.

Gern laden wir Sie zu seinem Vortrag über Rittersporne am 9. Juni um 14 Uhr in unsere Gärtnerei ein.
(Kostenbeitrag 3€)
Einzelheiten zum Vortrag

Noch ein Veranstaltungshinweis:
Am Samstag, den 7. Juli von 10 bis 19 Uhr, findet in unserer Gärtnerei das erste Sommerfest unter dem Motto „Der essbare Garten“ statt.
Programm des Sommerfestes

Viele Grüße
Ihr Gärtnerteam von Klenart-Stauden aus Erfurt

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