Gartentipps 2017/05

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Klenart-Stauden
Pascal Klenart
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Gartentipps Mai 2017


„Wer bis Mai nicht hat sein Unkraut vergraben, der hat im Sommer den Schaden“
(Alte Bauernregel)

Liebe Staudenfreunde,

gern möchte ich mich dem „liebsten“ Thema der Gartenarbeit widmen, dem Unkraut. Keine Sorge, Sie sind definitiv nicht allein mit den „Beikräutern“. Sowohl Ihre Nachbarn, andere Gartenbesitzer und sogar wir sind davon betroffen. Ein Grund mehr, darüber zu schreiben. Die Bauernregel sagte es bereits. Es ist grundsätzlich wichtig, die überwinterten oder im zeitigen Frühling frisch aufgegangen Unkräuter zu jäten. Das Hauptproblem besteht in der ersten Samenreife. Diese sorgt dann für sämtliche Unkräuter ab Ende Mai bis zum Herbst. Bleiben Sie also gerade im zeitigen Frühjahr fleißig und wachsam.

Unkräuter umzugraben (siehe Bauernregel) ist freilich auch eine Möglichkeit. Aber nur da, wo im Anschluss schnell wachsende Pflanzen gesetzt oder gesät werden (z.B. Gemüse). Sonst besteht die Gefahr, Unkrautsamen, welche bereits unter der Erde lagen, wieder an das Tageslicht zu befördern. Außerdem sollten Staudenfreunde lieber vom Umgraben im Staudengarten Abstand nehmen. Die meisten Stauden bilden ihre Wurzeln dicht unter der Oberfläche, weshalb sie durch den Spaten oder die Grabgabel verletzt werden können.

bodendecker statt rindenmulch

Bild: Eine tolle Alternative: bodendeckende Stauden statt Mulchschicht

Im klassischen Fall wird nach dem Jäten gern zum Rindenmulch gegriffen. So hat man im Anschluss wieder für längere Zeit Ruhe vor den Unkräutern. Das ist grundsätzlich auch nicht verkehrt. Ich verweise hier nur auf das lebende Beispiel Wald. Da funktioniert es ja schließlich auch. Nur sollte daran gedacht werden, das dort neben dem Holz noch Laub und viele kleine andere organische Substanzen verwittern. Das sorgt im Wald für Humus und eine schützende Mulchschicht.

Im Privatgarten darf auch gern unter Gehölzen, Rosen und Sträuchern mit Rinden gemulcht werden. Im Staudenbeet wiederum sollte auf Rindenmulch verzichtet werden. Dieser hat einfach zu viel Kohlenstoff, welcher den Stauden die Nährstoffe wie Stickstoff entzieht. Ich empfehle als Mulch zwischen Stauden Rindenhumus, dieser ist zwar teurer, schädigt die Stauden aber auch nicht. Wer einen Kompost besitzt und dort keine Unkräuter entsorgt, kann auch diesen dünn zum Mulchen im Beet verwenden.

mit rindenhumus mulchen

Bild: Staudenpflanzung mit Rindenhumus als Mulchschicht

In unserer Gärtnerei zeigen wir Ihnen gern auch Stauden, die keine Probleme mit Rindenmulch haben (z.B. tiefwurzelnde Stauden), bzw. solche, die äußerst empfindlich darauf reagieren (z.B. starkblühende Pflanzen).

Viele Grüße
Ihr Gärtnerteam von Klenart-Stauden aus Erfurt

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